Frühsommer 2020

Die jungen Katzen!

 

Sie begleiten uns intensiv durch die ganze Zeit: zuerst das lange Warten auf die Geburt, dann das Füttern und Pflegen durch LüLü, das Öffnen der Augen und die Entdeckerfreude. Wie rasch sie selber fressen, ihr Katzenkistli brauchen, wie drollig sie herumtapsen und schon bald raufen und an Vorhängen, Lampen, Polsterstühlen und Hosenbeinen hochklettern. Sie werden uns noch zwei weitere Monate auf Trab halten und für heitere Momente sorgen. Die sechs Büsselis waren übrigens, dank der Hilfe einer weiteren Katzennärrin, innerhalb zweier Tage nach der Geburt platziert.

Während des „confinement“ sind wir oft, halblegal, unterwegs: zwar haben wir das ausgefüllte Papier dabei (activité physique), doch entfernen wir uns etwas weiter als die erlaubten 1000 m von unserem Haus.

Das Leben läuft beschaulich ab, wie oft bei uns. Allerdings haben wir keine Besucher und feiern, wie die meisten, Ostern im kleinen Kreis.

Was uns der Frühling und Vorsommer an Blüten beschert ist wunderschön!

Auch was sonst im Garten alles gedeiht verfolgen wir gespannt.

Essen und dessen Zubereitung kommen nicht zu kurz in diesen beschaulichen Zeiten. Allfällige Gewichtsveränderungen haben wir nicht mitbekommen, wir sind Waagenabstinent.

Die Nordwand im Sommer-WC bekommt einen Lehmputz. Zuerst einen Bewurf mit Grobputz, danach einen Feinputz mit Quark und Kalk.

Weitere Projekte in dieser Zeit:

 

What do you want to do ?

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1. Quartal 2020

Hier lebt sich’s gut, weil bisher ohna

einen Fall von dem Corona.

Bleiben oft bei uns zu Haus,

gehn mit E-Bikes manchmal aus,

aber nur mit Formular!

Die Hühner legen wunderbar,

Büsche und Unkräuter spriessen,

oft ist Wetter zum Geniessen!

 

 

Bereits im November sieht Jürg schlecht auf dem rechten Auge.

Mitte Dezember löst sich die Netzhaut und eine sofortige Operation ist nötig.

Etwa einen Monat nach der Operation der Netzhautablösung beginnt sich das Bild im rechten Auge langsam wieder zu zeigen.

 

 

Im Januar sind wir zu einem Hochzeitsfest eingeladen. Wie verpacke ich mein Geschenk, das bloss aus Nötli besteht?

 

.

Rund um die Terrasse der Cabane setzt Jürg die Stellriemen neu: die „rats topes“ haben den Zwischenraum vollgemüllt; dahinter beginnen die Balken zu faulen.

 

Im Anschluss wird das Wägli zur Cabane neu geformt und mit Platten belegt.

 

Gäste zu Besuch

 

 

Und die Hühner … und die Katzen …?

Bereits haben wir uns Gedanken gemacht, was wir mit unsern Hühnern anstellen sollen. Seit Anfang Dezember hat nur noch Henriette mehr oder weniger regelmässig gelegt. Unser Nachbar meinte, ja, das sei Zeit die Hühner auszuwechseln. Und wie aus Hühnern coq au vin wird, das wüssten wir ja jetzt auch …

Das war Ende Januar. Es scheint, die Hühner haben alles gehört. Sofort haben sie mit Legen begonnen. Und seit da haben wir wieder 3 Eier pro Tag. Das ist bei vier Hühnern nicht schlecht. Sie können noch bleiben.

 

Unterwegs

Und da wäre noch…

Herbst 2019

Viele Gäste hatten wir

Heuer zu Besuche hier

Viele kamen, um zu Korben.

Unser Nachbar ist gestorben.

Und viel Pilze hatt’s im Wald.

2019 endet bald.

 

Der neue „laineosier“ – Wagen ist da!

Endlich werden die restlichen in mühsamer Handarbeit gewonnenen Körner fertig verarbeitet.

Die Pilzernte beginnt mit den Champignons des champs, was ihnen ja wohl auch den Namen verpasst hat. Unser Nachbar Martin bringt uns einen Kessel voll und sagt, das die hintere Weide voll sei. Bald haben wir genug getrocknet und gefroren für unseren Bedarf. Wir holen später noch ein paar Kilos und trocknen und gefrieren diese für Madeleine.

Wir können zwei Generationen Feigen ernten. Die letzten frischen Feigen essen wir im November.

Hier noch etwas Feigologie:

eine Feige…

Eine Gesichtsfeige

 

Eine Ohrfeige!

 

 

 

Auf dem umgeschichteten Kompost beginnt etwas fröhlich zu wachsen. Wir kennen die Pflanze nicht genau, etwas Kürbis – Gurken – Melonenhaftes wohl.

Und dann geht’s an die Ernte:

Ponpon schläft und Lülü leckt

Oder ihn mit beissen weckt:

Komm jetzt Faulpelz, spiel mit mir

Du verschlafnes Katzentier!

Jagen draussen Hühnern nach

Klettern hoch auf Baum und Dach.

 

Zwischen gelbem und grünem Zimmer gibt es nun einen Bücherschrank.

Essen und Spielen gehören zu unserem Alltag. Für Jürg gibts da manchmal eine Verbindung… (Mit em Ässe wird nid gschpiut!)

Wegen Undichtigkeit braucht das Biberschwanzdach eine Sanierung

Zwei andere Reparaturarbeiten:

Alenka, Meret und Ladina töpfern verschiedene Gefässe während ihren Herbstferien.

Mit Eckart und Eva Lensch besuchen wir die Abbaye de Citeaux, Gründerkloster der Zisterzienser.

Was hinein soll, ist schon drin,

Pflanzen, Bassin, Trampolin.

Kohl und Gwürze stehn im Garten,

Schnittsalat und Nüssler warten.

Zuckerhut und Lauch indessen,

Hat bereits die Maus gefressen.

Sommer 2019

Blumen, Gemüse und Früchte erfreuen uns durch den ganzen Sommer.

Einige kulinarische Leckerbissen des Sommers.

Der Bambushain wächst rasant: wir zählen über hundert neue Stängel. Bei einem messen wir am Abend 2 m. Am folgenden Abend sind es 2,42 m!

Etwa die Hälfte aller Triebe schneiden und giften wir, damit das Wäldchen in seinen Grenzen bleibt. Etliche ernten wir und brauchen diese zum Hochbinden von Bohnen und Tomaten.

Vielerorts wachsen Hafer, Weizen und Gersten, vielleicht auch noch andere Getreidearten. Wahrscheinlich zerstreut von Vögeln am Futterbrett. Jürg beschäftigt sich mit dem Dreschen, kommt aber nur sehr gemächlich voran. Den halben Löffel Haferflocken muss man entsprechend langsam geniessen!

Von Mai bis September wird immer wieder mit Weiden gearbeitet: Körbchen, Kugeln, Kränze und Fische entstehen.

In den Weiden vor den Zimmern hat sich ein Zaunkönigpärchen ein Nest gebaut. Wir beobachten das Füttern und erschrecken immer wieder, wenn der König unerwartet vor unserer Nase losfliegt.

Seitdem die Hühner nur noch den hinteren Teil bewohnen, stehen diese oft am Töörli. Deshalb braucht es einen verlängerten Tritt zur Terasse, damit wir die Köttel einfacher entfernen können.

Über Pfingsten sind alle Geschwister von Jürg da, mit Partnern und zum Teil mit Kindern und Freunden. Neunzehn Leute sind wir insgesamt.

Dank zwei H&HH (Haus und Hühner- Hüter)Paaren können wir im Juli für zehn Tage nach Sardinien in die Ferien verreisen. Hier ein paar Bilder zu unserem Aufenthalt.

Über die Tage von „Châlon dans la Rue“ sind wir noch einmal neunzehn Bewohner. Hier einige Bilder dieser Sommertage.

Zuerst bekommen wir ein junges, graues Büsi aus der Nachbarschaft: Lülü. Sie ist sehr schnell daheim bei uns, erwacht morgens früh um fünf und will spielen. Da muss Jürg eine Tür einbauen, damit Lülü sich unten austoben kann, bis wir wach sind.

Anfang September kommt aus der Schweiz noch ein junger Kater dazu: Ponpon. Für die Reise entsteht ein Korb mit Deckel, welchen Lülü erst mal ausprobieren darf.

Die beiden brauchen ein paar Tage, bis sie sich aneinander gewöhnt haben. Ponpon lassen wir erst nach einer Woche hinaus. Jetzt verstehen sich die beiden ausgezeichnet und gehen zu zweit auf Entdeckungsreisen und auf Hühnerjagd.

Suchbild: wo ist Ponpon?

Sommer ade, Partner ade

Zeit, das Bassin abzubauen, zu reinigen und in den Winterschlaf zu versetzen.

Aber auch Zeit, den Peugeot Partner zu prüfen. Er wird zurückgewiesen. Wir schauen uns beim Garagier das kritisierte Chassis von unten an: carrémant pourri, total verrostete Längsträger. Nach 20 Jahren und fast 300 000 Km Ende der Reise.

Frühling 2019

Es blüht allenthalben, wir alle geniessen die warme Frühlingssonne.

Die Arbeit am Unterstand für die Hühner kann Anfang Februar in Angriff genommen werden.

Sobald die Kartoffeln im Boden sind, beginnen wir nebendran ein Hügelbeet anzulegen.

Im Korberkurs im April entstehen nebst Körbchen etliche Futterhäuschen, Windlichter und Kränze. Über Ostern wird dann fleissig weiter gekorbt.

Über Ostern sind wir schön ausgeglichen: 8 Erwachsene, 8 Kinder, eine tolle Gesellschaft bei Tisch und Spiel.

Ende April wird ein Wochenende getöpfert: Platten, Tassen und sogar ein Krug entstehen. Hauptsächlich arbeitet Eliane jedoch an ihrer Semesterarbeit.

Hui – Winter

Über Nacht hat uns der Winter eingeholt. Lange wird der Schnee wohl nicht bleiben und die Hühner werden ihm nicht nachtrauern.

Wir geniessen den Tag 🙂

Jahresanfang 2019

Wir wünschen allen ein glückliches und erfolgreiches 2019

Der Jahreswechsel ging bei uns ganz ruhig über die Bühne.

Ein feines Essen, von der männlichen Besatzung gekocht, eine Tischbombe und ein kleines Filmli :-}}

 

Jetzt endlich folgen den eher feuchten und grauen Tagen Sonnenstrahlen, die bereits ein bisschen wärmen und einen hinauslocken, den Frühling schon im Hinterkopf. Auch die Vögel erzählen uns bereits von warmen Tagen und blühenden Wiesen.

 

Jürg ist bereits wieder am Häusle bauen. Er kann es einfach nicht lassen :-}

Nein, ich habe ihn natürlich darum gebeten, für die Hühner einen neuen Stall zu bauen, mit einem kleinen Unterstand, damit sie  ihr eigenes Reich haben und wir das unsere. Ich weiss schon jetzt, die Hühner werden nicht begeistert sein. Sie sind so gern in unserer Nähe. Aber eben …

Sommer – Herbst 2018

Ein langer, heisser Sommer mit vielen Gästen, neuen Bekanntschaften, schönen Begegnungen. Warme Tage bis weit in den Oktober liessen den Herbst nur kurz werden, schon Mitte November hat es zum ersten Mal geschneit.

Im Juli erfreuen sich viele unterschiedliche Leute im Pool. Bei Temperaturen um 40°C im Schatten ist auch Wasser mit 29°C fast noch angenehm frisch. Allerdings bleibt das Überwachen der Wasserqualität eine Sysiphus Arbeit…

Der Sonnenkocher kommt etliche Male zum Einsatz. Die Temperatur steigt bis auf 140°C

Durch den Sommer wird immer wieder etwas an der „Poncerie“ gearbeitet, dem Nebenraum zum Schopf, der für staubige Arbeiten gemacht wurde.

Châlon dans la rue. Einmal hüten wir die beiden Jungs, währenddem die Eltern auf Entdeckungstour gehen.

Die Hühner begleiten unser Leben. Es ist interessant, das Grosswerden der beiden Küken mitzuverfolgen.

Nach der Kartoffelernte im August macht Eva den Garten bereit für den zweiten Anbau: Salate, Kohl, Lauch, Spinat und Krautstiele, Rettich und Randen.

Frisch angelegter Garten im Sommer

 

So sieht er im Herbst aus

Trotz grosser Trockenheit ist es ein fruchtiger Sommer. Es gibt zwei langandauernde Feigensaisons: nebst frischen Früchten gibts oft auch Feigenkuchen. Eine ganze Büchse getrockneter Früchte wird im Winter die Müeslis bereichern.

Auch wenn keine Kurse stattfinden, gekorbt und gefilzt wird trotzdem.